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Philosophie

Pferde sind sensible Geschöpfe, manche mehr, manche weniger.

 

Wir können als Mensch den Umgang mit Angst, Misstrauen und Agressivität vom Pferd lernen.

Wir können aber auch Vertrauen lernen, oder Geduld, Ruhe und Harmonie.

 

Mein Ziel ist immer als Mensch, ein noch besserer Mensch im Umgang mit dem Pferd zu werden.

 

Empathischer, geduldiger, in mir ruhend möchte ich meine Arbeit mit dem Pferd verichten.

 

 

Gleichzeitig bin ich ehrgeizig, ungeduldig, voller Tatendrang und das ist nur schwer abzustellen.

Kompromisse müssen gebildet werden. Wenn Ehrgeiz nämlich gerecht und empathisch zu Tage tritt, ist gar nichts schlimmes daran.

 

Die Moral von der Geschichte: Ich möchte mit jedem Pferd, ob im Beritt oder im Unterricht das bestmögliche erreichen, ohne dem Pferd dabei den größtmöglichen Druck entgegenzubringen.

 

Unter Berücksichtigung der psychischen und physiologischen Aspekte im Training kann man mit jedem Pferd auf empathische Art und Weise arbeiten.

 

Diese Philosophie trifft für mich auf den Bereich Bodenarbeit genauso zu wie bei der klassischen Dressur.

 

Für mich hat der "richtige Weg" mit dem Pferd nichts mit der Ausrüstung zu tun. Ob ohne Sattel oder auf 4000 Euro Sattel, mit Gebiss oder gebisslos. Pflegt die Beziehung zu eurem Pferd.

 

Schummeln im Reitsport würde ich gerne bekämpfen und jeden ermahnen sein Auge zu schulen.

 

- Missachtung der Skala der Ausbildung (3 oder 4 jährige Pferde zu früh unter hoher Belastung)

- das Pferd beizäumen, hinter die Hand zu eng reiten

- Ruhigstellen des Maules mit Hilfe von enger Verschnallung von Nasen- und Sperrriemen

- Effekthascherei: Angeben und das Pferd kopflos vor schwierige, unlösbare Aufgaben stellen

- "Vorne" ziehen, hinten "schieben" - reiten muss immer leichter werden

- das Pferd demütigen, kein Kompromiss bilden, sich festbeißen

 

Zudem finde ich genau so schlimm wenn man als Zuschauer einfach zusieht, wohlmöglich noch unterstützt. Auch wenn man Fotos sieht auf denen etwas nicht stimmt, kann ich das doch nicht unterstützen.

 

Was sagt mir das über den Reiter, wenn dieser ein Bild zeigt auf dem das Pferd unglücklich bis gequält wirkt und ganz bestimmte Punkte, wie Maul, Rücken, Hinterhand gegen ein gutes Reiten sprechen. Es zeigt mindestens die Ahnungslosigkeit des Reiters.

 

Aufgerissene Mäuler und Pferde hinter der Senkrechten, sowas kann passieren und passiert wahrscheinlich jedem, aber man muss sich klarmachen, dass diese Fehler behoben werden müssen und dass das niemand sehen will.

 

Ein Pferd reell auszubilden dauert. Und das ist gut so.

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© Hella Mohr